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Lösung gesucht: Krankenhaus-Immobilie: Marienhaus GmbH soll bis Ostern ein Konzept vorlegen

Von Was wird aus dem Gebäude des ehemaligen Marienkrankenhauses? Nicht nur der Förderverein erwartet eine Lösung mit Spannung. Die Frage ist, wie lange es dauert, bis Magistrat und Marienhaus GmbH die Eigentumsverhältnisse regeln.
Seit Ende September ist das Flörsheimer Marienkrankenhaus Geschichte. Fachärzte betreiben ihre Praxen in dem Gebäudekomplex zwar weiter. Der Großteil der Räume des ehemaligen Belegkrankenhauses wird jedoch nicht mehr genutzt. Wie es weiter geht, ist noch unklar. Seit Ende September ist das Flörsheimer Marienkrankenhaus Geschichte. Fachärzte betreiben ihre Praxen in dem Gebäudekomplex zwar weiter. Der Großteil der Räume des ehemaligen Belegkrankenhauses wird jedoch nicht mehr genutzt. Wie es weiter geht, ist noch unklar.
Flörsheim. 

Seit Ende September ist das Marienkrankenhaus Geschichte. Fachärzte betreiben ihre Praxen in dem Gebäudekomplex zwar weiter. Der Großteil der Räume des ehemaligen Belegkrankenhauses wird jedoch nicht mehr genutzt. Die Marienhaus GmbH hat als Betreiber einen Schlussstrich gezogen, weil Erstattungen der Krankenkassen nicht für die Finanzierung der Leistungen ausreichten. Um die Zukunft des Gebäudes zu sichern, verabschiedeten die Stadtverordneten im November einen Antrag der CDU.

Frist endet

Bis zum Ende des ersten Quartals sollen Magistrat und Marienhaus GmbH ein Konzept entwickeln, um das Krankenhaus zu einem Flörsheimer Gesundheitszentrum zu entwickeln. Die von den Stadtverordneten anvisierte Frist endet mit diesem Monat. Wir haben nachgefragt, wie es weiter gehen soll.

Bei der Marienhaus GmbH war man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bereit, über den Stand der Planungen zu informieren. Nur so viel: Die Entwicklung des Konzeptes gehe voran, sagt Unternehmenssprecher Heribert Frieling. In ein paar Wochen – voraussichtlich kurz nach Ostern – gebe es wahrscheinlich konkretere Details zu verkünden. Alle Bausteine würden derzeit zusammengefügt, so Frieling.

Gesamtpaket schnüren

Alles müsse wie ein Puzzle zusammenpassen. Neben dem künftigen Nutzungskonzept muss sich die frühere Betreibergesellschaft auch mit der Stadt Flörsheim über die Regelung der Eigentumsverhältnisse einigen. Das Grundstück in der Hospitalstraße fällt nach der Krankenhausnutzung an die Stadt zurück. Für das Gebäude, in dessen Aufwertung die Marienhaus GmbH investiert hat, müsste die Stadt möglicherweise Ausgleichszahlungen erbringen. Zur Abwicklung der Immobilie gebe es noch nichts Spruchreifes zu vermelden, erklärt Heribert Frieling. Für die Zukunft des Gebäudes solle ein Gesamtpaket geschnürt werden.

Beim Förderverein des Marienkrankenhauses wird eine Lösung mit Spannung erwartet. „Wir warten und hoffen“, sagt der Vorsitzende Hans-Jürgen Wagner. Ihm sei es lieber, wenn gründlich geplant werde, als wenn vorschnell eine Entscheidung falle. Der Förderverein hatte sich bereit erklärt, die Neugestaltung des Gebäudes nach dem Ende der Krankenhausnutzung zu begleiten und eventuell finanziell zu unterstützen.

Hans-Jürgen Wagner hofft, das die Einbeziehung weiterer Fachärzte ein Teil des kommenden Konzeptes ist. Er glaube, dass mehr Ärzte in Flörsheim dringend benötigt werden, und dass zusätzliche Praxen ein Gesundheitszentrum stärken könnten, so der Vorsitzende. Wagner ist sich sicher, dass Gesundheitsangebote im Zentrum des momentan entwickelten Konzeptes stehen. Alles andere passe nicht zur Ausrichtung der Marienhaus GmbH. Der Förderverein sei nicht direkt an den Planungen beteiligt. Der Unterstützerkreis mache nur durch Hinweise auf Notwendigkeiten aufmerksam.

Er wünsche sich für die Zukunft, „dass das Haus mit Leben gefüllt wird“, betont Wagner. Das ehemalige Krankenhaus soll wieder eine feste Anlaufstelle im Ort sein. Der Vereinschef hofft auf eine zeitnahe Entscheidung. „Es muss zügig weitergehen“, erklärt Wagner. Schließlich sei es nie gut für ein Gebäude, wenn es lange ungenutzt bleibe.

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