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Zu Fuß über die Lahn

Die nächste Sommertour von NNP und IHK Limburg führt am Donnerstag, 27. August, durch die alte Autobahnbrücke.
Bau der Limburger Autobahnbrücke im Jahr 1962. Bau der Limburger Autobahnbrücke im Jahr 1962.
Limburg. 

Vor 50 Jahren wurde die bestehende Autobahnbrücke für den Verkehr freigegeben. Ihr Ende ist besiegelt, sie ist in die Jahre gekommen. Der Neubau direkt neben ihr wächst Tag für Tag und soll Ende des Jahres schon den Verkehr aufnehmen. Im kommenden Jahr soll damit begonnen werden, die heute noch genutzte Brücke abzureißen. Höchste Zeit also, sie auf eine besondere Art kennenzulernen. Im Rahmen ihrer Sommertour laden NNP und die Industrie- und Handelskammer zu einem Spaziergang durch die Autobahnbrücke ein. Treffpunkt ist am 27. August um 18 Uhr in der Vinzenz-Pallotti-Straße im ICE-Gebiet an der dortigen Abfahrt zur Baustelle A3 (Anmeldung siehe unten).

Mobilität und wirtschaftliche Entwicklung gehören eng zusammen. Das wird auch an der Autobahnbrücke deutlich. Bis zu 100 000 Fahrzeuge überqueren täglich das Bauwerk – viel mehr, als die Planer in der 1950er Jahren kalkuliert hatten. Und die Achslasten der Lastwagen sind auch deutlich höher geworden.

All das führt zu einer Belastung, der die Brücke auf Dauer nicht mehr gewachsen ist. Vor elf, zwölf Jahren ist das Bauwerk noch einmal ertüchtigt worden, um die Zeit bis zu einem Neubau zu überbrücken.

Der Überbau der Brücke besteht aus einem Hohlkörper. Es ist also möglich, durch die Brücke hindurch zu gehen und die andere Lahnseite zu erreichen. Damit die Teilnehmer/-innen auch entsprechend informiert den Gang in und durch die Brücke antreten können, steht Eugen Reichwein, Abteilungsleiter von Hessen Mobil, zur Verfügung.

Blick senkrecht ins Tal

Der Weg durch das Widerlager führt auch an Überresten der ersten Limburger Autobahnbrücke vorbei. In der Schräge des Lahnhangs befindet sich der letzte sichtbare Rest der ehemaligen Bogenbrücke, die von 1937 bis 1939 gebaut wurde.

Bevor es in den Überbau hineingeht, erhalten die Teilnehmer ungewöhnliche Perspektiven. Zum Beispiel direkt unter der Brücke den Blick auf das 397 Meter entfernte Widerlager auf der anderen Seite und hinunter ins Lahntal. Beim Übergang zwischen dem Widerlager und dem eigentlichen Brückenkörper, ist es besonders laut. Jedes Rad fährt über die Übergänge aus Stahl, die sich zwischen den Betonbauteilen befinden. Der Weg durch die Brücke wird durch riesige „Kennel“ begleitet, in denen das Wasser von den Fahrbahnen gesammelt und direkt in die Lahn geleitet wird. Im Boden der Brücke befinden sich Entwässerungs-Öffnungen, die von den Besuchern genutzt wurden, um einen außergewöhnlichen Blick auf die Lahn oder die Bahngleise tief unten im Tal zu wagen.

Direkt neben dem seit 50 Jahren genutzten Bauwerk entsteht die neue Brücke. Auch zu ihr gibt es während der Tour einige Erläuterungen über den Stand der Arbeiten, über das gewählte Verfahren und vieles mehr. Wer an der Tour teilnehmen will, kann sich bei der IHK anmelden. Die E-Mail geht an a.hohlwein@limburg.ihk.de, die Postkarte an die IHK Limburg, Walderdorffstraße 7 in 65549 Limburg – Stichwort „Sommertour Autobahnbrücke“. Zudem ist die Anmeldung per Online-Formular auf www.ihk-limburg.de möglich.

Alle Anmeldungen, die bis Montag, 24. August, 12 Uhr, vorliegen, werden berücksichtigt. Bei mehr als 40 Einsendungen entscheidet das Los. Die Teilnehmer werden am Montag benachrichtigt – deshalb bitte eine Telefonnummer angeben! jl

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