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Brücken auf der A 3: Noch drei Monate Baustellen

Von heute früh an ist die Landesstraße 3022 zwischen Niederbrechen und Werschau wieder für den Verkehr freigegeben. Am Wochenende stand der Teilabriss der Brechener Autobahnbrücke der A 3 auf dem Programm.
Der letzte Autobahnbrückenteilabriss auf der A 3 im Landkreis wurde am Wochenende in Brechen vorgenommen. Foto: Klöppel Robin Der letzte Autobahnbrückenteilabriss auf der A 3 im Landkreis wurde am Wochenende in Brechen vorgenommen.
Brechen-Niederbrechen. 

Die zahlreichen Baustellen auf der A 3 zwischen Elz und Idstein sollen im Spätherbst ein Ende haben. Ende November sollen insgesamt neun Autobahnbrücken in diesem Abschnitt erneuert sein, berichtete der regionale Bevollmächtigte von Hessen Mobil, Peter Wöbbeking, am frühen Samstagmorgen an der Baustelle in Brechen. Dann kann der Verkehr auf der A 3 wieder wie gewohnt fließen. Auch aktuell läuft er wie üblich auf sechs Spuren. Die Breite der Brücken reicht, um auf einer Seite vorübergehend fünf statt der regulären drei Spuren einzurichten. Bei mehr als 90 000 Fahrzeugen in diesem Autobahnabschnitt pro Tag darf Hessen Mobil laut Wöbbeking nicht die Zahl der Fahrspuren verringern, weil sonst riesige Staus drohten.

Alle drei Jahre würden alle Autobahnbrücken überprüft. Bei der jüngsten Untersuchung sei, wie der Hessen-Mobil-Vertreter anmerkte, festgestellt worden, dass die Brücken den neuesten Richtlinien teilweise nicht mehr entsprechen. Eine Sanierung und Verstärkung der Altbauten habe sich aber nicht mehr gelohnt. Folglich müssten Teile der Brücken für insgesamt 21 Millionen Euro erneuert werden; die neue Limburger Autobahnbrücke sei darin natürlich nicht erhalten. Die Erneuerung der Brechener Brücke ist mit Kosten in Höhe von zwei Millionen Euro aber im Gesamtpaket drin.

Im vergangenen Jahr wurden bereits alle defekten Brückenteile auf der A 3 im Bereich Idstein–Elz (Richtung Köln) erneuert, dieses Jahr ist die Fahrtrichtung Frankfurt mit der Ausbesserung dran.

Wöbbeking sagte, dass der Bauzeitenplan eingehalten werde, obwohl solche Inselbaustellen für die Baufirmen nicht einfach seien. Ein Teil des alten Überbaus habe in Brechen abgerissen werden müssen, während links und rechts daneben der Autobahnverkehr darüber habe weiterlaufen müssen. Zudem bestehe immer der Zeitdruck, da Hessen Mobil Straßensperrungen auf Landesstraßen nur am Wochenende genehmigt bekommt.

Die abgerissenen Teile würden durch Fertigbauteile ersetzt, erläuterte Wöbbeking. Beton- und Stahlteile des Abrisses werden getrennt und wiederverwertet. Das Stahl wird eingeschmolzen, der Beton zerkleinert und dann wieder als Straßenunterbau verwendet.

Im Bereich zwischen Niederbrechen und Dauborn wird außerdem die Fahrbahn der A 3 auf einer Länge von fünf Kilometern erneuert. Laut Wöbbeking gibt es bislang noch keine Pläne für die Sanierung weiterer Brücken auf der A 3.

Für die aktuellen Maßnahmen im heimischen Landkreis zeigten sich der Bevollmächtigte Hans-Heinrich Wiegand vom mit den Arbeiten beauftragten Projektmanagement DEGES sowie Sven Salomon von der Bauüberwachung EHS zufrieden: Der Kostenrahmen werden eingehalten, die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer seien so klein wie möglich gehalten worden. rok

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