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Neue Verbandsgemeinde: Hoffen auf Zuschüsse für den Umbau der Rathäuser

In Hahnstätten und Katzenelnbogen sollen baldmöglichst Sanierungsarbeiten der Verwaltungsgebäude für die neue Verbandsgemeinde Aar-Einrich anlaufen.
Symbolbild Foto: Daniel Reinhardt/Archiv Symbolbild
Hahnstätten/Katzenelnbogen. 

Es ist etwas mehr als ein halbes Jahr her, da hatten die beiden Verwaltungschefs der Verbandsgemeinden Hahnstätten und Katzenelnbogen, Volker Satony und Harald Gemmer, am Ende einer Mitarbeiterveranstaltung beider Verwaltungen geäußert: „Wir sind auf einem guten Weg!“ Gemeint war der Weg zur zukünftigen Verbandsgemeinde „Aar-Einrich“. Um der Zielsetzung des Landes willen, auch in der zukünftigen Verbandsgemeinde „Aar-Einrich“ ihre Aufgaben in fachlich hoher Qualität, wirtschaftlich sowie bürger-, sach- und ortsnah erfüllen zu können, muss sich das Personal zusammensetzen. Beide Bürgermeister seinerzeit: „Zwar ist es keine leichte Aufgabe, die gewachsenen Strukturen, die in 45 Jahren in den beiden Verbandsgemeinden aufgebaut und nach den eigenen Bedürfnissen gestaltet worden sind, für eine neue, alleinige Verbandsgemeinde zu regeln. Deswegen braucht es intensive, sach- und fachgerechte Gesprächsrunden und Arbeitskreise, um Lösungen zu erarbeiten.“ Dem zukünftigen Verbandsgemeinderat sollte durch vorbereitete Regelungen, Vereinbarungen, Aufgabenverteilungen und Arbeitskriterien der Start in die Zukunft erleichtert werden. Ein von den beiden Büroleitern Thomas Biebricher (Hahnstätten) und Stefan Nickel (Katzenelnbogen) erarbeitetes Personalkonzept war den Mitarbeitern im November vorgestellt worden.

Nun gilt es, auch die beiden Gebäude (Verwaltungen in Hahnstätten und in Katzenelnbogen) zukunftsfähig zu machen. In bisherigen Gesprächen, die Gemmer und Satony hinsichtlich möglicher Zuschüsse im Ministerium in Mainz führten, waren seitens des Landes Gelder aus dem Investitionsstock in Aussicht gestellt worden. Beim letzten Besuch in Mainz am 28. Juni hatten Gemmer und Satony geplante Maßnahmen an ihren Verwaltungsgebäuden vorgestellt.

So möchte man in Hahnstätten das Dach, die Fenster sowie die energetische Sanierung der Außenwände realisieren. Zudem soll ein behindertengerechter Aufzug eingebaut werden. In Katzenelnbogen sollen ein neues Bürgerbüro, ebenfalls ein Aufzug und vor allem neue Parkplätze im Außenbereich entstehen. Grob geschätzte Kosten belaufen sich auf insgesamt 1,2 Millionen Euro. Als nächster Schritt wurde ein Termin bei der ADD am 1. August vereinbart, die die Sanierungen begleitet. Dort sollen weitere Abwicklungsschritte besprochen werden.

Die „Hochzeitsprämie“ in Höhe von zwei Millionen Euro für den freiwilligen Zusammenschluss der beiden Verbandsgemeinden kann zur Finanzierung der Bau- und Sanierungsarbeiten nicht angezapft werden. Die sind nach Aussage von Volker Satony alleinig als Entschuldungshilfe (Darlehensrückzahlungen) vorgesehen. rpk

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