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Autobahnbrücke Limburg: Erste Lücke geschlossen

Seit einer Woche rollt der Verkehr in Richtung Köln auf der neuen (halben) Autobahnbrücke. Bei der zweiten Brückenhälfte, die künftig dem in Richtung Frankfurt verlaufenden Verkehr dienen soll, gab es gestern den ersten Lückenschluss.
4,50 Meter ist die Lücke in der Fahrbahndecke breit. Nach zwei Stunden ist sie durch frischen Beton geschlossen. Die Verbindung des Brückenüberbaus zwischen den Pfeilern der Achsen 30 und 40 ist damit lückenlos. 4,50 Meter ist die Lücke in der Fahrbahndecke breit. Nach zwei Stunden ist sie durch frischen Beton geschlossen. Die Verbindung des Brückenüberbaus zwischen den Pfeilern der Achsen 30 und 40 ist damit lückenlos.
Limburg. 

Der Beton kommt mit Hilfe der Pumpe mit Macht und verteilt sich in dem ausgelegten und verbundenen Baustahl hoch über dem Lahntal. Arbeiter sorgen mit Rüttelflaschen dafür, dass sich der Beton gut verteilt und verdichtet. Nur wenige Meter entfernt sind Kollegen noch mit Feinarbeit beschäftigt. Mit Magneten holen sie zwischen dem Bewehrungsstahl kurze Drahtstückchen von der Schalung. So etwas wird dort nicht gebraucht.

4,5 Meter ist der letzte Abschnitt zwischen den Pfeilerachsen 30 und 40 breit. Das ist nicht viel und die rund 42 Kubikmeter Beton für die Bodenplatte sind in zwei Stunden verarbeitet. Die Bodenplatte ist zwischen 56 und 36 Zentimeter stark und bildet den oberen Abschluss über dem Trog, der erst am Montag betoniert worden war. Bauleiter Martin Ratzenberger vom Ingenieurbüro Bechert und Partner geht davon aus, dass Anfang kommenden Jahres die nächsten Lückenschlüsse folgen. An der Pfeilerachse 30 fehlen noch zwei Schübe mit einer Länge von je fünf Metern und in Richtung Widerlager auf der Westerwaldseite wird für die Fahrbahnplatte zurzeit der Baustahl verarbeitet.

Gerüste „wandern“

Sind diese Arbeiten abgeschlossen, wandert nach Angaben von Ratzenberger die komplette Ausrüstung für den Vorbau auf die Südseite der Brücke. Das ist recht aufwendig, denn die blauen Vorbaugerüste werden auf den Boden abgelassen, zerlegt, auf die andere Lahnseite gefahren, zusammenmontiert und wieder in die Höhe gezogen.

Nicht nur für die Bodenplatte floss gestern der Beton. Deutlich mehr wurde gebraucht, um die Bodenplatte auf dem Tisch der Pfeilerachse 50 zu betonieren. Rund 130 Tonnen galt es dort zu verarbeiten. Läuft alles nach Plan und bleiben die Witterungsbedingungen so günstig wie bisher, soll Mitte des kommenden Jahres die letzte Lücke in dem Bauwerk geschlossen werden. Das wird wieder direkt über der Lahn der Fall sein. Von der Westerwaldseite ragt der Überbau schon rund 45 Meter weiter von den Pfeilern über den Fluss.

Gestern fuhren die Betonmischer noch bis zur Baustelle. Sie nutzten den fertigen Brückenteil, der in wenigen Wochen dem Verkehr in Richtung Frankfurt zur Verfügung stehen soll. Derzeit werden vor und hinter der Brücke die Voraussetzungen dafür geschaffen, damit der Verkehr dann auf den neuen Verkehrsweg schwenken kann. Beim ersten Mal vor einer Woche klappte die Verlegung des Verkehrs vom alten auf das neue Bauwerk reibungslos. Das soll beim nächsten Mal möglichst genauso ablaufen.

Der Verkehr wird dann wieder in der verkehrsschwachen Zeit, also in der Nacht, verlegt. Danach wird die alte Brücke nur noch von denen genutzt, die von Limburg-Nord nach Limburg-Süd wollen – aber diese Stadtumgehung wird nur noch von kurzer Dauer sein. jl

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