E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Bad Vilbel 24°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Der Bürgermeister hat noch viele Träume

Von Bürgermeister Dieter Zimmer wird heute 60 Jahre alt. Der FNP erzählt er, welche Pläne er für die kommenden Jahre hat und welche Träume er verwirklichen will.
Dieter Zimmer, der heute 60 Jahre alt wird, freut sich schon auf den neuen Lebensabschnitt und mehr Zeit für den heimischen Garten. Dieter Zimmer, der heute 60 Jahre alt wird, freut sich schon auf den neuen Lebensabschnitt und mehr Zeit für den heimischen Garten.
Dreieich. 

Zu seinem 50. Geburtstag ist Dieter Zimmer aus einem Flugzeug aus mehreren Tausend Metern Höhe gesprungen. Der Fallschirmsprung war für den Bürgermeister ein großes Abenteuer und ein langgehegter Traum, der damals in Erfüllung ging. „Das würde ich wohl nicht noch mal machen“, sagt der Rathauschef schmunzelnd.

Zum heutigen 60. Jubeltag sollen die Geschenke etwas gemächlicher werden. Der Bürgermeister freut sich auf seinen Geburtstag, den er mit einem großen „Tag der offenen Tür“ in der Offenthaler Philipp-Köppen-Halle mit der Familie, vielen Freunden und Bekannten feiert. „Wer kommt, ist da“, lädt Zimmer die Gratulanten ein.

Die große Sechs vor der Null – macht das auch ein bisschen Angst? „Nein, Angst nicht. Aber ich mache mir schon etwas länger Gedanken darüber. Das war früher das Alter für den Renteneintritt, und wenn man sich die statistische Lebenserwartung eines Mannes in Deutschland anschaut – 79 – wird die Zeit langsam begrenzt“, sagt er ein klein wenig nachdenklich.

Auch für ihn hat das Arbeitsleben nach 40 Jahren im Dienst der Stadt Dreieich und nach zwei Amtsperioden als Bürgermeister im kommenden Februar ein Ende. „Aber letztlich sind es nicht die Jahre, die einem noch bleiben, die wichtig sind, sondern es ist das, was man daraus macht. Deswegen bin ich auch immer noch sehr froh über die gut überlegte Entscheidung, nicht mehr für das Bürgermeisteramt zu kandidieren“, betont Zimmer.

Einiges nachzuholen

Er habe nach anstrengenden Jahren in der vollen Verantwortung für seine Stadt einiges nachzuholen. Darauf freut er sich schon. „Es sind vor allem die Menschen in meinem unmittelbaren Umfeld, die wieder mehr Aufmerksamkeit bekommen sollen. Ich werde meine Zeit der Familie widmen und meine Freundschaften wieder besser pflegen“, kündigt Zimmer an.

Ehrenamtliches Engagement gehörte jeher in das Leben des gebürtigen Offenthalers. Vor allem die Arbeitsgemeinschaft der Offenthaler Vereine und die Freiwillige Feuerwehr Offenthal sollen von den „Freistunden“ von Dieter Zimmer profitieren. „Das ist ,meine Feuerwehr’, seit ich denken kann. Mein Vater (den Zimmer schon im Alter von zehn Jahren verlor – Anmerkung der Redaktion), war Ortsbrandmeister. Der Alarmknopf für die Sirene war in unserem Wohnzimmer. Ich war so stolz, als ich in die Jugendfeuerwehr kam, und ich hätte niemals gedacht, dass ich da mal so den Anschluss verliere“, berichtet der Jubilar. Mit 60 heißt es natürlich nicht mehr „Wasser Marsch“ am Löschschlauch – da ist die Zeit für die Alters- und Ehrenabteilung der freiwilligen Lebensretter gekommen. „Aber auch da kann ich bestimmt behilflich sein.“

Den ein oder anderen ganz privaten Traum hat Zimmer auch noch. Nach Jahren, wo er nur in den Ferien gemeinsam mit seiner Waltraud verreisen konnte, weil immer ein Gremientermin wartete, stehen jetzt spontane Kurzreisen auf der Wunschliste. „Das erste Ziel ist Rom, das habe ich Waltraud versprochen. Ich war noch nie dort und sie will schon lange in die ewige Stadt“, erzählt Zimmer.

Gutes tun

Es sei aber auch einiges liegen geblieben in Haus und Garten. „Das wird mich die ersten Monate genügend beschäftigen. Den Keller aufzuräumen wird eine Aufgabe“, sagt er schmunzelnd. Er freut sich auch auf mehr Zeit für die Gartenarbeit. Und zwei wagemutige Träume hat Dieter Zimmer auch noch: In der Garage wartet ein altes, liebevoll und professionell restauriertes Motorrad seines Vaters. Baujahr 1954. Das würde er gerne fahren – aber dazu braucht es eben einen Motorradführerschein. Außerdem würde er liebend gerne mal wieder in den Sattel nur einer Pferdestärke steigen: „Reiten zu lernen, das ist auch noch so ein unerfüllter Wunsch.“

Um noch einmal auf die „gemächlichen Geburtstagsgeschenke“ zu sprechen zu kommen: Dieter Zimmer möchte zu seinem 60. Geburtstag Gutes tun. Er sammelt für das Wiesbadener Kinderhospiz „Bärenherz“, zu dem die Dreieicher Musikerin Leonie Jakobi ihm den Kontakt vermittelt hat.

Damit auch Dreieich von den Geburtstagsspenden profitiert, soll ein Teil der Spenden an den Dreieicher Weihnachtskalender fließen, von dem so viele Dreieicher Institutionen und Vereine profitieren.

Zur Startseite Mehr aus Kreise Offenbach/Groß Gerau

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen