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Projekt Bürgerpark: Das Konzept scheint aufzugehen

Von Die neuen Trampoline im Bürgerpark in Sprendlingen sind heiß begehrt. Jetzt soll es mit der Umgestaltung weitergehen. Zunächst müssen Bäume weichen für einen Kleinkinderspielbereich.
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Dreieich. 

Der erste Schritt zum „neuen Bürgerpark“ ist schon ein Erfolg: Die in den Boden eingelassenen Trampoline sind seit ihrer Eröffnung vor zwei Wochen heiß begehrt. In den Nachmittagsstunden hüpfen die Kinder fröhlich auf den schwingenden Matten umher. Das sogenannte „Starterprojekt“ hat also schon mal funktioniert. Jetzt soll es mit der Umgestaltung weiter vorangehen. Dazu müssen leider ein paar Pflanzen weichen. Zehn Bäume werden bis Ende Februar zwischen Bürgerhaus und Teich gefällt. Dort soll der zukünftige „Kleinkinderspielbereich“ entstehen.

Mehr Spielmöglichkeiten

Dafür werden die Bäume gefällt, um eine Sichtachse zwischen dem zukünftigen Kleinkinderspielbereich und dem Teich herzustellen. In diesem Zuge werden außerdem die Bäume entfernt, die nur noch eine geringe Restlebenserwartung haben. „Wir werden hier, um das Ziel des Konzeptes zu erreichen, so viel wie nötig und so wenig wie möglich in den Baumbestand eingreifen“, kündigt Bürgerpark-Projektleiter Sylvio Jäckel an.

„Die Bürgerbeteiligung hat gezeigt, welchen Stellenwert der vorhandene Baumbestand für die Bürger hat. Das werden wir bei allen Planungsschritten berücksichtigen“, verspricht Jäckel. Anschließend ist für dieses Jahr der Bau des neuen Kleinkindspielbereichs vorgesehen. Dort sollen mehr Spielmöglichkeiten entstehen. Außerdem soll der Platz eine bessere Aufenthaltsqualität bekommen, mit Sitzmöglichkeiten für die Eltern, die ihre Kinder beim Spielen im Auge behalten können. Auch der inzwischen etwas unebene Weg, der bei Regen zu Wasserpfützen neigt, wird dann in diesem Abschnitt neu hergestellt.

Der nächste Schritt für 2018 ist die Aufwertung des sogenannten Rosenhügels. Der Wunsch der Bürger war es – und so ist es in dem neuen Konzept auch verankert – dass eine bessere Einsicht auf die vorhandenen Sitzmöglichkeiten entsteht und der Bereich insgesamt auch hübscher wird.

Dazu werden noch im Februar einige der vorhandenen Sträucher gerodet um mehr „Durchblick“ zu gewährleisten und im Frühjahr werden Stauden auf die gerodeten Freiflächen gepflanzt. Im Herbst werden dann noch Blumenzwiebeln eingesetzt – eventuell in einer gemeinsamen Aktion mit Bürgern. „Dadurch wird der Rosenhügel insgesamt besser einsehbar und ästhetisch deutlich aufgewertet“, ist Erster Stadtrat Martin Burlon überzeugt. In den Folgejahren wird dann noch die vorhandene Möblierung verändert und das Wegesystem leicht ergänzt.

Wunsch Wasserspiele

Das Projekt, den Bürgerpark ein Stück schöner und attraktiver zu machen, wurde mit einem interfraktionellen Antrag im Stadtparlament angeschoben. Im Mai 2017 hatten engagierte Dreieicher Bürger, aus der Nachbarschaft und aus den Schulen, gemeinsam mit dem. Frankfurter Landschaftsarchitekten Dirk Schelhorn ein Konzept erarbeitet. Dabei wurden Wünsche für einen Gartenbereich, eine Spielwiese, Wasserspiele, getrennte Spielräume für ganz kleine und ältere Kinder oder ein Fitnessgarten für den Bürgerpark geplant.

Schelhorn fasste die Anregungen in einem Konzept zusammen und stellte sie den Kommunalpolitikern in einem Ausschuss vor. Im September 2017 segneten die Parlamentarier die Planungen ab und es wurde Geld zur Umsetzung bewilligt. Aber: „Eine sofortige Realisierung aller Konzeptideen ist finanziell nicht darstellbar. Aus diesem Grund werden die geplanten Maßnahmen sukzessive über mehrere Jahre umgesetzt“, erläutert Erster Stadtrat Martin Burlon. Für dieses Jahr sind 100 000 Euro im städtischen Haushalt für den Bürgerpark vorgesehen, für das Jahr 2019 sogar 150 000 Euro.

Ein kleines, aber wichtiges Detail gilt es noch abzuwarten: Für den Haushalt wartet Kämmerer und Bürgermeister Dieter Zimmer noch auf die Genehmigung aus dem Regierungspräsidium in Darmstadt.

 

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