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Konzert des Gesangsstudios Arioso: Opernarien helfen beim Aufbau in Nepal

302 Euro kamen beim Konzert des Gesangsstudios Arioso für den Verein „Back to Life“ zusammen, den die Burgholzhäuserin Stella Deetjen gegründet hat.
Sänger und Musiker: In der Mitte im schwarzen langen Kleid Helga Hastik, links Friederich Haller. Sänger und Musiker: In der Mitte im schwarzen langen Kleid Helga Hastik, links Friederich Haller.
Friedrichsdorf. 

Mit drei Arien aus der Oper „Die verkaufte Braut“ des romantischen Komponisten Friedrich Smetana (1824-1884) trat Helga Hastik auf die Bühne: „Gern, ja gern will ich dir vertrauen“, „Endlich allein“ und „Wie fremd und tot ist alles umher“. Mit ihrem „Konzert im Frühling“ in Garniers Keller hilft die Gesanggruppe „Arioso“ unter Leitung der Sopranistin Hastik dem Verein „Back to Life“ beim Wiederaufbau in den vom Erdbeben zerstörten Regionen in Nepal. Gemeinsam mit dem Pianisten Friederich Haller hatte Hastik ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Der erste Teil gehörte der Oper. Die Arien „Where You Walk“ aus dem Oratorium „The Story of Semele“ und „Es blaut die Nacht“ aus der Oper „Cäsar und Cleopatra“ von Georg Friedrich Händel (1685–1759) wurde von Andrea Stelter (Sopran) gesungen. Händel war nicht nur ein hervorragender Komponist, sondern auch ein ausgezeichneter Geschäftsmann. Er komponierte und verkaufte Opern, die den Zeitgeschmack genau trafen.

Mit Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) und der Wiener Klassik ging es weiter. Zwei Arien aus „Figaros Hochzeit“ präsentierten die Sopranistin Marlies Heinrich „Sagt holde Frauen“ und Bariton Fritz Kalmbach „Nun vergiss leises Fleh’n, süßes Kosen“. Es folgte „Wenn du fein artig bist“ aus „Don Juan“ mit Andrea Stelter.

Nach der Pause stand zunächst Antonín Leopold Dvorák (1841-1905) auf dem Programm. Drei seiner berühmten Zigeunerlieder sang Helga Hastik. Dann waren Operetten- und Filmmusik angesagt. „Der Zarewitsch“ von Franz Lehár (1870–1948), vorgetragen von Sopranistin Elke Jugl, gehörte dazu.

Dann stieg schwungvoll Sopranistin Sylvia Czeskleba-Stürzenberger in die Filmhits der 1930er-Jahre ein. Sie sang „Wenn ein junger Mann kommt“ aus dem Film „Frauen sind doch bessere Diplomaten“ (Musik Franz Grothe 1908–1982) und „Liebling mein Herz lässt dich grüßen“ aus dem Film „Die drei von der Tankstelle“ mit Heinz Rühmann (Musik Werner R. Heymann 1806–1961). Bariton Friedrich Kulmbach trat mit Eduard Künnekes (1885–1953) Lied „Ich bin nur ein armer Wandergesell“ vor das Publikum und wanderte passend dazu den Gang auf und ab. Die Moderatorin Anna Elisabeth Doll war leider ohne Mikrofon und daher auf den hinteren Plätzen nur schwer zu verstehen. Insgesamt aber war das Konzert gut gelungen und brachte 302 Euro für die Nepal-Hilfe ein.

 

1996 gegründet

 

Der Verein „Back to Life“ wurde 1996 von Stella Deetjen aus Burgholzhausen gegründet. Zunächst zur Hilfe für stigmatisierte Leprabetroffene und den Bau von sicheren Kinderheimen für Straßenkinder in Indien. Seit einigen Jahren hilft der Verein mit weitreichenden Selbsthilfeprogrammen dabei, die Lebensbedingungen der vergessenen Menschen in der abgeschiedenen Bergregion Mugu (Nepal) zu verbessern: Mit dem Bau von sanitären Anlagen, Existenzförderung durch Mikrokredite, Bau von Schulen, Geburtshäusern, Installation von Solarlichtern und rauchfreien Öfen. Wegen der Folgen des verheerenden Erdbebens in Nepal ist Hilfe noch dringender nötig als je zuvor.

Wer mithelfen möchte: Back to life Nepalprojekte IBAN DE94500800000729999002. BIC: DRESDEFFXXX Commerzbank AG. Mehr Infos: www.back-to-life.org.

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