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Kein Unfallschwerpunkt – aber 11- bis 14-Jährige sind stärker gefährdet

Radfahrer in Bad Homburg sind im Straßenverkehr gefährdet – aber wie sehr? Polizeihauptkommissar Thomas Dietrich hat die Zahlen für diese Zeitung ausgewertet. Demnach hat es im Jahr 2014 insgesamt 149 Unfälle mit Radfahrern gegeben. Tödlich verletzt wurde dabei niemand, aber 24 Personen wurden schwer, 97 leicht verletzt. Unfälle mit Kindern als Fußgänger oder Radfahrer gab es acht. Allesamt mit schweren Verletzungen. Sogenannte Schulwegunfälle – bei denen Kinder als Fußgänger oder Radfahrer auf dem Weg von der oder zur Schule unterwegs sind, die nicht Mitfahrer in einem Fahrzeug sind – verzeichnete die Polizei 14.

Im Jahr 2015 gab es 144 Unfälle mit Radfahrern. Einer wurde tödlich, 26 schwer, 95 leicht verletzt. Unfälle mit Kindern als Fußgänger oder Radfahrer gab es vier – allesamt mit schweren Verletzungen. Schulwegunfälle gab es acht.

Im Jahr 2016 gab es 184 Unfälle mit Radfahrern, einer verlief tödlich, 30 Personen wurden schwer, 120 leicht verletzt. Unfälle mit Kindern als Fußgänger oder Radfahrer verzeichnete die Polizei elf – allesamt mit schweren Verletzungen. Schulwegunfälle gab es 23.

In diesem Jahr scheinen die Zahlen wieder zurückzugehen. Bis zum 31. Juli gab es 76 Unfälle mit Radfahrern. 18 Personen wurden dabei schwer, 42 leicht verletzt. Unfälle mit Kindern als Fußgänger oder Radfahrer gab es sieben – allesamt mit schweren Verletzungen. Schulwegunfälle gab es bislang zwölf.

„Die Altersstruktur bei den Radfahrern zeigt seit Jahren eine ähnlich gelagerte Verteilung“, erklärt Polizeisprecher Michael Greulich. Auffällig hoch sei die Gruppe der 11- bis 14-Jährigen, weil sie vom Gehweg auf die Fahrbahn wechselten. Erwartungsgemäß sinke mit dem Grad der Motorisierung der Anteil (18 bis 40 Jahre) an den verunglückten Radfahrern und steige mit zunehmenden Alter wieder an.

„Natürlich ist jeder Fall einer zu viel – aber wir haben im Hochtaunuskreis keinen Schwerpunkt Unfälle mit Radfahrern“, sagt Greulich und betont, dass das nicht zuletzt der „hervorragenden Arbeit der Jugendverkehrsschule der Polizei“ zu verdanken sei. Die übt – in der Regel in der vierten Klasse – mit den Grundschülern das Radfahren und stellt ihnen nach erfolgreicher „Prüfung“ sogar einen „Fahrradführerschein aus“.

( sbm)
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