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Kampf der Tristesse: Stadt will Wandel im Kleinen Zentrum unterstützen

Von Die Zukunft des Kleinen Zentrums in der Nordweststadt ist nach wie vor ungewiss. Für die Stadt vorstellbar ist weiterhin die Mischung von Einzelhandel und Wohnen – Veränderungen will sie aktiv begleiten.
Das Kleine Zentrum in der Thomas-Mann-Straße ist wenig belebt. Das soll sich in den nächsten Jahren ändern. Foto: Rainer Rueffer-- FRANKFURT AM MA Das Kleine Zentrum in der Thomas-Mann-Straße ist wenig belebt. Das soll sich in den nächsten Jahren ändern.

Seit die Zwangsversteigerung des Kleinen Zentrums an der Thomas-Mann-Straße Ende Juni abgewendet wurde (wir berichteten), ist wieder Ruhe einkehrt in dem einstigen Mittelpunkt des Quartiers. Die Sorgen der dort ansässigen Geschäfte, Vereine und Verbände sind jedoch damit nicht verschwunden – denn wie die Zukunft des in den 1960er-Jahren erbauten Zentrums aussieht, ist nach wie vor ungewiss.

In Vergessenheit geraten ist der triste, graue Betonklotz jedoch nicht, wie eine aktuelle Stellungnahme der Stadt zeigt. Der Magistrat der Stadt werde Veränderungen im Bereich des Kleinen Zentrums weiter aktiv begleiten und unterstützen, wird darin versichert.

2012 gab es einen entsprechenden Ideenwettbewerb für die Entwicklung der Gebäude in der Thomas-Mann-Straße 6. Denn wo es früher eine Bäckerei, einen Drogeriemarkt und sogar eine Post gab, nutzen heute soziale Einrichtungen und Vereine die Ladenlokale. Lediglich einen Lotto-Laden, eine Apotheke und eine Reinigung existieren noch.

Während der benachbarte Netto-Supermarkt schon 2014 seine Veränderungsbereitschaft, wie der Magistrat es ausdrückt, zeigte, herrscht beim Kleinen Zentrum nach wie vor Stillstand. Wobei Eigentümer Dieter Dauth immer wieder versichert, dort „etwas Schönes“ schaffen zu wollen. Dies geschieht jetzt auf dem Nachbargrundstück – der Netto soll mit Wohnungen aufgestockt werden, eine Bauantrag werde eingereicht, so der Magistrat.

Unter der Voraussetzung der Bereitschaft der privaten Eigentümer, zeigt die Stadt zudem die Bereitschaft mit einem Bebauungsplan das Kleine Zentrum neu zu ordnen. Mögliche Bauvorhaben könnten dann einfacher und transparenter ermöglicht werden. Das wäre zudem mit einer Verbesserung der oft kritisierten Aufenthaltsqualität verbunden.

Deutlich wird die Stadt bei der Zielsetzung für die Zukunft: Das Zentrum solle eine Mischung aus Einzelhandel, Wohnungen sowie sozialen Einrichtungen werden. Denkbar sei auch Wohnungsbaugesellschaften wie die städtische ABG Frankfurt Holding einzubinden.

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