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Zeitung in der Grundschule: Spielplatz-Test: Die Nachwuchs-Reporter kontrollieren

Zahlreiche Spielplätze gibt es in der Stadt, viele werden von der Stadt unterhalten. Das ist mehr Arbeit als man denkt, stellten die Nachwuchs-Reporter bei einem Ortstermin mit dem Grünflächenamt fest.
Interviewtermin auf dem Spielplatz. Die Klasse 4a befragt Vera Hummel und Ilona Heim. Links sitzt Klassenlehrer Jens Schönherr. Bilder > Interviewtermin auf dem Spielplatz. Die Klasse 4a befragt Vera Hummel und Ilona Heim. Links sitzt Klassenlehrer Jens Schönherr.
Frankfurt. 

An einem Dienstagvormittag trafen sich die ZING-Reporter am Spielplatz der Mariengemeinde in Seckbach mit Vera Hummel und Ilona Heim vom Grünflächenamt. Beide sind für die Spielplätze zuständig. Während Vera Hummel im Grünflächenamt für die Planung und Organisation verantwortlich ist, übernimmt Ilona Heim die Kontrolle der Spielplätze auf Sicherheit und Sauberkeit.

Vera Hummel und Ilona Heim erzählten, dass jeder Spielplatz im Stadtgebiet mindesten einmal pro Woche kontrolliert wird. Dabei achtet Ilona Heim ganz genau darauf, dass die Spielgeräte in Ordnung sind, zum Beispiel setzt sie sich auf die Schaukel und kontrolliert die Funktionsfähigkeit. Auch achtet sie darauf, dass der Sand nicht verschmutzt oder wie so oft mit Glasscherben verunreinigt ist.

Ilona Heim zeigt mit welchen Geräten sie die Spielplätze kontrolliert und die ZING-Reporter durften dann auch Hand anlegen. Mit Rechen, Harke und Schaufel bewaffnet gingen einige los und säuberten den Sand im Sandkasten oder lockerten den Fallschutz unter der Nestschaukel auf. Andere überprüften die Schaukeln. Quietschgeräusche sind ein Zeichen, dass man sich das Gerät genauer ansehen sollte. Hier erklärte Ilona Heim ganz genau, wie so eine Kontrolle vor sich geht: Neben Ausprobieren und der Kontrolle der beweglichen Teile achtet sie auch darauf, dass die Holzspielgeräte nicht angesägt oder anderweitig mutwillig zerstört wurden, was Kinder natürlich besonders ärgert.

Auf die Frage, warum an der Ritterburg auf diesem Spielplatz Holzleisten eingezogen wurden, erklärte sie, dass dies zur Sicherheit geschieht. Viele Kinder klettern darauf herum und versuchen durch die engsten Lücken zu kriechen. Dabei sind schon viele Kinder stecken geblieben und haben sich verletzt. Jetzt wird bei den Geräten verstärkt darauf geachtet, dass solche Spalten eine gewisse Größe haben müssen und wenn diese Vorgabe nicht erfüllt wird, werden extra Sicherheitsmaßnamen angebaut.

Nachdem die ZING-Reporter diesen Spielplatz angesehen hatten und keine Mängel feststellen konnten, ging es zum zweiten Spielplatz an der Atzelbergstraße. Sie wussten jetzt genau, worauf man achten musste. Ein Brett an der Holzhütte war lose. Dies war auch für Ilona Heim neu, denn eine Kontrolle hatte sie in dieser Woche dort noch nicht durchgeführt. Sie konnte es nicht verstehen, wieso das Brett lose sein konnte, da es sich in über zwei Meter Höhe befand. Der Mangel wurde dokumentiert. Es muss nun eingeschätzt werden, ob es sich um eine akute Gefahr handelt, denn dann müsste das Gerät vorerst gesperrt und weitere Schritte eingeleitet werden. Kleine Reparaturen werden vor Ort behoben. Manchmal reicht es schon, ein bisschen Schrumpfband um aufgedrehte Seile zu binden.

Zur gleichen Zeit wird der Spielplatz von einer Firma gereinigt. Für die Sauberkeit, so erklärt Ilona Hummel, vergibt das Grünflächenamt Aufträge. Viele Flaschen und anderer Unrat fanden sich auf der Anlage. Die ZING-Reporter finden es sehr schade, dass es immer wieder Menschen gibt, die denken, sie können ihren Müll einfach auf den Spielplätzen liegen lassen. Wäre es nicht viel besser, die reichlich vorhandenen Mülleimer zu nutzen?

Zentgrafenschule,

Klasse 4a

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