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Fitnessanlagen für Ältere: Senioren-Parcours kommt an

Frankfurter Seniorenbeiräte drehen mit Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld eine Runde durch den Hafenpark. Neben dem einzigartigen Sportangebot lernen sie dabei auch einen Fitness-Parcours für Senioren kennen und lassen sich inspirieren zu ähnlichen Anlagen in ihren Stadtteilen.
Nutzen gern die Fitnessgeräte: Wolfgang und Elly Krüger. Bilder > Foto: Michael Faust Nutzen gern die Fitnessgeräte: Wolfgang und Elly Krüger.
Ostend. 

Im „Concrete Jungle“, der berüchtigten Skate-Anlage im Hafenpark, herrscht wie fast immer Betrieb. Auf einem der Basketballfelder wirft ein Mann einsam Körbe. Ansonsten ist der Hafenpark im Ostend am Vormittag nur spärlich besiedelt. Im für Senioren gedachten Fitness-Parcours lässt sich kein einziger älterer Mitbürger blicken, so heiß ist es schon am Morgen.

Eine Gruppe Senioren trotzt dennoch der Hitze und dreht mit Frankfurts Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) eine Runde durch den Hafenpark. Birkenfeld hat Vertreter der stadtweiten Seniorenbeiräte im Schlepptau, von denen einige das Sportangebot im Ostend erst noch kennenlernen müssen und dabei ein besonderes Auge auf den für ihre Altersklasse gebauten Fitness-Parcours im Westen des Parks werfen.

 

Weitere Parcours

 

Renate Sterzel, die Frankfurter Seniorenbeirats-Vorsitzende, und ihre Kollegen sind gekommen, um Ideen mitzunehmen für Senioren-Fitness-Parcours, die vielleicht bald in noch mehr Ortsbezirken gebaut werden könnten. In der Rose-Schlösinger-Anlage in Bornheim gibt es einen solchen Parcours bereits, im Elli-Lucht-Park in Niederrad und in einer Handvoll anderer Stadtteile. In Renate Sterzels Heimat Nieder-Eschbach soll in den nächsten Jahren ein weiterer Parcours für Senioren entstehen.

Da kann es nicht schaden, sich über dessen mögliche Ausstattung zu informieren. „Wir machen uns schlau in Sachen Gerätschaften, Platzbedarf und Standort“, erklärt Sterzel und wagt sich mit Birkenfeld auf das Balancier-Gerät für Senioren im Hafenpark.

Jenes soll das Gleichgewicht von Senioren schulen und ist aus Sicht der Sozialdezernentin umso wichtiger, da das Balance-Gefühl bei Menschen mit zunehmendem Alter schwindet. Das Training an den übrigen Geräten soll dabei helfen, Rücken, Schultern und Beine zu stärken.

Heute haben die Seniorenbeiräte den Parcours im Westen des Hafenparks für sich allein. „An den meisten Tagen ist hier aber viel los. Der Parcours wird von älteren Menschen gut angenommen“, berichtet Jürgen Burkert vom Grünflächenamt, der jahrelang in die Planung des Hafenparks mit eingebunden war. Die Geräte im hiesigen Senioren-Fitness-Parcours sind selbst für ältere Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen leicht zu nutzen. Die Intensität des Trainings bestimmt der Nutzer selbst.

 

Exponierte Lage

 

Was den Senioren-Fitness-Parcours aber vor allem auszeichnet, ist dessen Lage. Er befindet sich nicht an so exponierter Stelle wie die Skate-Anlage im Osten des Hafenparks und ist vor Blicken zudem einigermaßen durch eine Hecke geschützt.

Die sei ein Grund, warum der Parcours bei vielen Senioren so beliebt sei, erklärt Burkert: „Denn die meisten älteren Menschen stören sich daran, wenn sie beim Training beobachtet werden.“ Jenen Wunsch wollen die Seniorenbeiräte berücksichtigen, wenn sie in ihren Stadtteilen für „Senioren-Gyms“ sorgen.

Etwas schwieriger dürfte die Suche nach einem Standort für Heide-Rose Schulz werden, die Seniorenbeirätin im Ortsbezirk 1 (Altstadt, Bahnhof, Europaviertel, Gallus, Gutleut, Innenstadt) ist. „Viel Platz ist bei uns nicht für einen Senioren-Fitness-Parcours“, sagt Heide-Rose Schulz. Vielleicht bietet sich daher eine Lösung an, wie sie am Seckbacher Budge-Heim gewählt wurde: Für die Bewohner des Seniorenheims wurde ein Fitness-Parcours geschaffen, der auch öffentlich genutzt werden kann.

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