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Ein neuer Bus dank Leberecht

Von Die Leberecht-Stiftung der Frankfurter Neuen Presse und ihrer Regionalausgaben unterstützt die „Mädchenwohngruppe Riederwald“ der Caritas mit 20 000 Euro beim Kauf eines dringend benötigten Transporters. Künftig soll er vor allem für die Umzüge der Teenager in und aus der Einrichtung genutzt werden.
Am neuen Bus (von links): Kai Volpert, Doris Wende, Sandra Sondergeld, (Leberecht-Stiftung), Ursula-Marie Behr (Caritas) und Andreas Fiebiger (Leberecht-Stiftung).	Foto: Salome Roessler Am neuen Bus (von links): Kai Volpert, Doris Wende, Sandra Sondergeld, (Leberecht-Stiftung), Ursula-Marie Behr (Caritas) und Andreas Fiebiger (Leberecht-Stiftung). Foto: Salome Roessler
Riederwald. 

Bereits 19 Jahre alt ist der VW-Bus der „Mädchenwohngruppe Riederwald“, deren Träger die Caritas Frankfurt ist. „Wir haben für den Wagen keine Umweltplakette mehr für den Innenstadtbereich bekommen“, sagt die stellvertretende Einrichtungsleiterin Doris Wende. Für die Arbeit, die das zehnköpfige Team dort leistet, ist ein Transporter, der in ganz Frankfurt genutzt werden kann, jedoch unerlässlich.

In der „Mädchenwohngruppe Riederwald“, die als Einrichtung der stationären Jugendhilfe anerkannt ist, leben 19 Teenager und junge Frauen im Alter von 14 bis 21 Jahren, die aus einer schwierigen familiären Situation kommen. Die Wohngruppe ermöglicht ihnen – unabhängig von Nationalität oder Religionszugehörigkeit – in einem emotional stabilen und überschaubaren Rahmen zur Ruhe zu kommen. „Die Mädchen bleiben durchschnittlich eineinhalb bis zwei Jahre hier. Die längste mir bekannte Aufenthaltsdauer lag bei fünf Jahren“, sagt Wende.

 

Neun Sitzplätze

 

Die stellvertretende Einrichtungsleiterin und die Mitarbeiter freuen sich daher sehr über die finanzielle Unterstützung der Leberecht-Stiftung der Frankfurter Neuen Presse und ihrer Regionalausgaben in Höhe von 20 000 Euro. Mit dem Betrag war es möglich, den größten Teil des Kaufpreises eines neuen VW-Buses mit neun Sitzplätzen zu finanzieren, der jetzt von Verkaufsleiter Kai Volpert des Autohauses Volpert & Bisinger aus Bad Soden übergeben wurde.

Knapp 33 000 Euro hat das Fahrzeug gekostet. „Den Restbetrag haben wir aus Eigenmitteln der Caritas Frankfurt finanziert“, sagt Ursula-Marie Behr, Leiterin Stabsstelle Fundraising der Caritas Frankfurt.

 

Ausflüge mit der Gruppe

 

Damit vor allem die Umzüge in die und auch aus der Einrichtung heraus durchgeführt oder Möbel gekauft werden können, sind Mädchen und Team auf einen Transporter angewiesen. „Mit dem Bus können wir außerdem Ausflüge mit der Gruppe machen, beispielsweise in andere Städte, um verschiedene kulturelle Eindrücke zu sammeln“, sagt Wende.

Bereits vor über fünf Jahrzehnten, im Jahr 1958, wurde die Mädchenwohngruppe zunächst in Sachsenhausen gegründet. Im Jahr 1995 zog die Einrichtung in den Riederwald um. Dort gibt es heute 16 Plätze sowie drei weitere Plätze in einer Trainingswohnung. Letztere stellt den Übergang zwischen der Einrichtung und einer verselbständigten Wohnform dar, zum Beispiel der Umzug in eine eigene Wohnung. In der Trainingswohnung lernen die Mädchen etwa, was es heißt, selbständig einen Haushalt zu führen. Die Mädchenwohngruppe ist in einer Liegenschaft der katholischen Heilig-Geist-Gemeinde in der Görresstraße untergebracht.

Ziel der Einrichtung ist es, die Mädchen auf ein eigenständiges und selbstverantwortliches Leben vorzubereiten und sie auf diesem Weg zu begleiten. Hierfür ist die schulische und berufliche Ausbildung eine wichtige Grundlage. Der Kontakt zu ihren Familien wird dabei grundsätzlich nicht abgebrochen. Vielmehr wird versucht, die Familien mit in die pädagogische Arbeit einzubeziehen und gestörte oder abgebrochene Beziehungen wieder behutsam aufzubauen.

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