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Kloster an der Zeil: "Der Kapitalismus hasst die Religion"

Mitten in der Frankfurter Fußgängerzone, nur wenige Meter neben der Zeil, befindet sich das Liebfrauenkloster der Kapuziner. Sieben Mönche leben hier, arbeiten mit bedürftigen und obdachlosen Menschen. Wer sind diese Männer, was treibt sie an?
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Kommentare zu diesem Artikel
  • 1
    Kirche muss politisch sein
    von Seckberry ,

    CDU-Vize Klöckner griff den evangelischen Landesbischof Bedford-Strohm übertrieben kritisch an, weil er Trumps "America first"-Politik in Frage stelle und damit parteipolitische Positionen beziehe.

    Bedford-Strohm ließ sich nicht ins CDU-Bockhorn jagen und konterte professionell, "den Kirchen würde von Teilen der Politik unzulässige Politisierung vorgeworfen".

    Er stellte klar, dass genau umgekehrt ein Schuh daraus würde, denn "aus der Politik würde deren Farbenlehre instrumentalisierend in die Kirche eingetragen".

    Als politisches Korrektiv hätten die Kirchen einen Mannhaftigkeits-Orden verdient, denn sie verstehen es, dem geistigen Evangelium reales Leben einzuhauchen, indem sie den Politikern gezwungenermaßen den Spiegel vorhalten und deren Defizite und Fehlleistungen aufdecken.

    Die Kirchen wie auch die Kapuziner vom Liebfrauen-Kloster lassen sich Gott sei Dank nicht von Anfeindungen der Medien und der Politiker in Tateinheit einschüchtern, sondern zeigen eindrucksvoll Rückgrat.

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  • 2
    Kirche darf politisch sein
    von Seckberry ,

    Der Kölner Kardinal Woelki wurde dieser Tage z.B. von Poschardt, dem "Die Welt"-Chefredakteur, scharf angegangen, weil sich die Kirchen öffentlichkeitswirksam am Evangelium orientieren, das den Erhalt der Schöpfung und und die Würde des Menschen anmahnt.

    Poschard ist es ein Dorn der Christuskrone in seinem medialen Auge, dass Predigten nicht nur im Sinne, sondern auch im Wortlaut den Programmen von Parteien ähneln, die für konsequente Ökologie und Sozialgerechtigkeit einstehen.

    Ausgerechnet glaubt auch der "Glyphoshima"-Prediger Schmidt (CSU) den Kirchen verbieten zu müssen, für den Erhalt einer unvergifteten Umwelt zu kämpfen, denn die Totalherbizid-Verunreinigung der Natur stünde allein dem politische Tagesgeschäft der bajuwarischen, christlich sozialen Union zu.

    "Wer der Meinung ist, dass die Kirchen sich nicht zu politischen Fragen äußern dürfen, hat das Christetum nicht verstanden", entgegnete Göring-Eckhardt, Ex-Präses der Synode EKD, jedoch treffend.

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  • 3
    Klasse!
    von peterriegel ,

    Super, dass es Brüder gibt, die sich für Arme, Obdachlose und andere Abgehängte einsetzen!

    Normalerweise sollten Politiker die Rahmenbedingungen so setzen, dass "keiner" ganz unten landet.
    Leider dienen sie - im Gegensatz zu unseren Brüdern- einem anderen Herrn, der sich Wirtschaft/Kapitalismus nennt.

    Deshalb wird sich die Zahl der Armen weiter erhöhen, was mehr Engagement für unsere Brüder bedeuten wird.
    Aber das steht bekanntlich alles in einem Buch, das z. Teil vor mehr als 2000 Jahren geschrieben wurde.

    Vielen Dank, ihr seid Klasse!!!

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