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Frankfurter Vergnügungsviertel: Alt-Sachsenhausen soll wieder mehr Flair erhalten

Tischen einer Gaststätte im Frankfurter Kneipenviertel "Alt-Sachsenhausen". Foto: Frank May/Archiv Foto: dpa Tischen einer Gaststätte im Frankfurter Kneipenviertel "Alt-Sachsenhausen". Foto: Frank May/Archiv
Frankfurt/Main. 

Zahllose Junggesellen-Abschiede am Wochenende mit Saufgelagen, dazu Müllberge und Schlägereien: Alt-Sachsenhausen kämpft seit Jahren mit seinem schlechten Image. Jetzt will eine aus dem Viertel stammende Initiative das traditionsreiche Frankfurter Vergnügungsviertel auf der südlichen Seite des Mains „neu erfinden”.

Geplant ist mehr Urbanität durch weniger Müll und Lärm sowie durch zusätzliche Sicherheit. Mit der Anstellung eines „Ortsdieners” soll das Viertel eine feste Anlaufstelle erhalten, sagte am Mittwoch Frank Winkler, der in Alt-Sachsenhausen eine bekannte Apfelwein-Kneipe betreibt.

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Hinter der Initiative mit dem Namen „altSaxneu” stehen Gastronomen, Hoteliers und Kreative. Sie wollen gezielt auf Eigentümer einwirken, ihre Häuser in Alt-Sachsenhausen nicht nur an Shisha-Bars oder Imbissbuden zu vermieten.

Frankfurts Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU) sicherte dem Projekt seine volle Unterstützung zu. Im Viertel müsse „erleben” und „leben” wieder zusammenkommen. Alt-Sachsenhausen müsse zum Wohnen auch für Familien wieder interessant werden, sagte er. Die Stadt will die Initiative mit 20 000 Euro bezuschussen. Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) verwies darauf, dass es der Stadt gelungen sei, auch das verrufene Bahnhofsviertel neu zu beleben.

(dpa)

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