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Gala "Kleider machen Leute": 20.000 Euro für Leberecht

Von Die Summe kann sich sehen lassen: 20 000 Euro zugunsten der Stiftung Leberecht sind bei der Gala „Kleider machen Leute“ zusammengekommen. Deren Initiatoren, Männerausstatter Stephan Görner und PR-Fachmann Sven Müller, überreichten den Spenden-Scheck an Oliver Rohloff, Geschäftsführer der Leberecht-Stiftung und der Frankfurter Societäts-Medien GmbH. Die Stiftung macht sich seit mehr als 60 Jahren für benachteiligte Kinder stark.
Stefan Görner (links) und Sven Müller (rechts) übergeben Oliver Rohloff den 20 000-Euro-Scheck. Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Stefan Görner (links) und Sven Müller (rechts) übergeben Oliver Rohloff den 20 000-Euro-Scheck.
Frankfurt. 

Wochenlang will er in seinem Domizil auf Mallorca dafür geübt haben. „Meine Nachbarn haben bestimmt gedacht, ich habe sie nicht mehr alle“, scherzt Bernd Reisig. Der ehemalige FSV- und Nena-Manager war einer von fünf Prominenten, die bei der Gala zur Kampagne „Kleider machen Leute“ über den Laufsteg stolzierten. Zu ihnen gehörten außerdem Starkoch Mirko Reeh, der ehemalige Verkehrsminister Florian Rentsch, Eintracht-Frankfurt-Präsident Peter Fischer und Börsenexperte Mick Knauff. Nicht jeder war so locker und leger wie Medienmann Reisig. „Wir waren wohl alle ein wenig aufgeregt“, sagt Rentsch. „Aber wir haben hinter der Bühne ein Bierchen getrunken, dann ging das schon.“

Zwar stand dieses Quintett zunächst im Zentrum der Aufmerksamkeit, doch den Initiatoren, Herrenausstatter Stephan Görner und PR-Fachmann Sven Müller, ging es mit ihrer Aktion „Kleider machen Leute“ eigentlich um ganz andere Akteure: „Wir wollten Männer ins Rampenlicht setzen, die sonst nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen“, erläuterte Görner nach der Modenschau. Deshalb hatten die beiden vor gut einem Jahr damit angefangen, Herren in feine Anzüge zu stecken und von Fotograf Nikita Kulikov ins richtige Licht setzen zu lassen, die sonst beim Arbeiten nicht so fein gekleidet sind – unter anderem Polizisten, Gärtner, Gebäudereiniger, Spargelstecher oder Mechaniker. Sie waren an diesem Abend auch eingeladen.

Die „Kleider machen Leute“-Aktion kam so gut an, dass die Initiatoren am Wochenende etwa 230 Besucher zu einer Gala in die Nobelherberge Kempinski in Gravenbruch geladen hatten, bei der es neben Modenschau und Drei-Gänge-Menü noch eine Tombola gab. Der Erlös daraus sowie aus einigen weiteren Spenden, kommt der Leberecht-Stiftung unserer Zeitung zugute. Diese setzt sich seit mehr als sechs Jahrzehnten für behinderte und benachteiligte Mädchen und Jungen sowie deren Eltern ein.

Mirko Reehs spontanem Einsatz ist es zu verdanken, dass 20 000 Euro zusammenkamen. Ursprünglich waren es nämlich 15 000 und FFH-Moderatorin Evren Gezer, die charmant und gekonnt durch den Abend führte, bat die Anwesenden um weitere Spenden. Was zunächst gut begann – 2 500 Euro waren rasch hinzugekommen – geriet bald ins Stocken, bis Reeh einen Kochkurs für zwölf Personen anbot und jemand spontan aufrundete.

So überreichten Görner und Müller dem Geschäftsführer der Frankfurter Societäts-Medien GmbH, Oliver Rohloff, der gleichzeitig auch Geschäftsführer der Stiftung ist, die runde Summe. „Wir helfen mehreren Projekten mit unserer Stiftung“, erklärte Rohloff, als er den Spendenscheck entgegennahm. Konkret wolle man mit diesem Geld den Landesverband der Gehörlosen unterstützen, berichtete Rohloff am Abend.

Schirmherrin Jennifer Knäble, ebenfalls im Görner-Maßanzug, konnte nur kurz im Kempinski vorbeischauen: „Ich befinde mich im Charity-Hopping-Modus“, warb die Moderatorin um Verständnis, die vom jüngsten und bisher längsten RTL-Spendenmarathon kam und sich auf dem Sprung zur nächsten Benefiz-Veranstaltung befand. „Aber wenn man was Gutes tun kann, dann tut man es.“

Knäble verpasste deshalb einige der Höhepunkte: Zum einen die Band „For Your Ears Only“, die mit Hintergrundmusik das Candlelight-Dinner begleitete und später das Publikum auf die Tanzfläche lockte. Zum anderen den mitreißenden Auftritt von Stargast Jimmie Wilson, der den Anwesenden spät in der Nacht im Kempinski noch einheizte. Doch damit nicht genug, denn obwohl sie „nur“ als Gast dabei war, griff Martha Wash, die mal bei den weltbekannten „Weather Girls“ gesungen hat, zum Mikrofon und sang „It’s Raining Man“. Die eigens für das Ereignis von Pop-Tenor Silvio D’Anza komponierte Hymne „Kleider machen Leute“ kam leider nur vom Band, da der Sänger verhindert war.

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